Über Tatjana Kpunkt

Warum Kpunkt?

Der Name „Tatjana Kpunkt“ ist mehr als nur ein Künstlername. Er symbolisiert meine künstlerische Reise und meine Herkunft. „Kpunkt“ leitet sich von meinem Mädchennamen ab, den ich in dieser Form vor dem Hintergrund meiner Herkunft bewusst gewählt, abgewandelt und „auf den Punkt gebracht“ habe. Er steht für meinen persönlichen Umgang mit meinen Wurzeln und meine Identität.

Erfahrungen und Einflüsse:

Mit einem Bachelor of Science in Psychologie und während meiner derzeitigen Abschlussphase für den Master in Psychologie habe ich einen einzigartigen Hintergrund, der meine künstlerische Arbeit beeinflusst. Meine psychologische Ausbildung ermöglicht es mir, tiefgreifende Einblicke in die menschliche Psyche zu gewinnen und diese in meine Kunst zu integrieren.

Im Juli 2023 nahm ich an einer Gruppenausstellung teil, die meinen Wunsch geweckt hat, interaktiver mit meinem Publikum ins Gespräch zu kommen. Mein Stil ist beeinflusst von der klassischen Ölmalerei der europäischen Renaissance, aber auch von modernen Künstlern wie Baselitz, Lucio Fontana, Robin Eley, Patrick Kramer, Lauren Bonham, Aiden Kringen und Stephanie Rew. Derzeit arbeite gemeinsam mit Richard T. Allgaier am Malen nach Modell.

Nachhaltigkeit & Gesundheit:

Nachhaltigkeit und Gesundheit sind mir durch meinen Arbeitspsychologischen Hintergrund auch in meiner Kunst von besonderer Bedeutung. Ich verfolge einen ressourcen-, umwelt- und gesundheitsschonenden Anspruch bei der Erstellung meiner Kunstwerke. Dabei versuche ich bestmöglich, nachhaltige Materialien und Techniken zu verwenden, die so wenig wie möglich die Umwelt belasten. Dies spiegelt sich nicht nur in meinen Werken wider, sondern auch in meinem künstlerischen Schaffensprozess.

Auftragsarbeiten:

Ich bin offen für Auftragsarbeiten, insbesondere im Bereich Porträtmalerei im größeren Format mit Gouache oder Öl, die allerdings eine längere Bearbeitungszeit erfordern. Zudem erfreue ich mich auch zunehmend an situativen Schnellporträts.

Techniken und Botschaft:

In meiner Arbeit verwende ich eine Vielzahl von Techniken, darunter Aquarell, Gouache, Öl, Aquarellstifte, Tusche, Mixed Media, Collage, Fotografie und digitale Bildbearbeitung.

Meine Botschaft konzentriert sich darauf, dass Fehler die beste Möglichkeit bieten, zu lernen und zu wachsen. Niemand ist perfekt, niemand ist vollendet, so wie die Kunst nie vollendet sein kann.

1992 in Ak-Suu (Kirgisien) geboren, migrierte Tatjana 1999 als das sechste von insgesamt zwölf Kindern nach Deutschland, wo sie zunächst in der Kulturstadt Weimar bis 2012 unter schwierigsten sozio-ökonomischen Bedingungen aufwuchs.

Wie unzählige Spätaussiedler:innen begleitete die Familie seit Generationen die Suche nach Heimat und damit der Widerspruch zwischen Freiheit und gebunden Sein.

Seit frühester Kindheit findet Tatjana in der Welt der bildenden Kunst, des Theaters, der Musik und Literatur Zuflucht.

Das autoritäre, regelgetreue, perfektionistische Denken ihrer Kinderstube begleitet dennoch auch heute ihr künstlerisches Schaffen und ihre Person.

Ihre Fähigkeiten zur Malerei erwirbt sie seit 2022 im Selbststudium.